Urban, vernetzt, offen: Architekturstudierende der TU entwerfen Modelle für ein neues Hospiz in der Stadt, Artikel von Susanne Schröder

Architekturwettbewerb Hospizdienst Dasein MŸnchen,

Ideen-Offensive von Architekturstudierenden

In München soll es bald ein drittes Hospiz geben.

Nun wurden 13 Modelle vorgestellt. Für das 35-Millionen-Euro-Projekt werden noch ein Standort und Spender gesucht.

Die Pläne für ein drittes Hospiz in München nehmen Gestalt an: Der Lehrstuhl für Städtische Architektur der TU München hat am Donnerstag 13 Modelle für das Bauprojekt des ambulanten Hospizdiensts “DaSein e.V.” vorgestellt. Das Haus solle Geborgenheit bieten für zwölf todkranke Menschen sowie Räume für Tagespflege und Beratung und zugleich ein Ort der Begegnung in der Stadt sein, sagte Geschäftsführerin Katharina Rizzi. Lehrstuhlinhaber Professor Dietrich Fink betonte, dass ein Hospiz aus architektonischer Sicht nichts Außergewöhnliches sei: “Letztlich geht es um temporäres Wohnen.”

Um die Standortfrage zumindest für die Semesterarbeiten zu lösen, definierte Architekturprofessor Fink drei mögliche Bauflächen in München, die mit Blick auf ihre Lage als “unternutzt” gelten: Ein Grundstück an der Isar, auf dem lediglich ein einstöckiger Kindergarten steht, eine Lagerbaracke im Klinikviertel Nähe Goetheplatz und, als “wahrscheinlich teuerstes Grundstück Deutschlands”, das Tankstellengelände an der Herzog-Wilhelm-Straße, gleich hinter dem Stachus.

Der integrative Charakter ist bei allen 13 Modellen sichtbar.

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