Architektur für Sterbende

Sieger Architekturwettbewerb Hospiz Preis

Für rund 1,5 Mio Münchnerinnen und Münchner stehen derzeit 28 Betten in stationären Hospizen zur Verfügung. Dies will der 1991 gegründete und bislang ausschließlich ambulante Hospizdienst DaSein e.V. ändern.

“Der Tod nimmt keine Rücksicht auf Wartelisten”

Viele todkranke Menschen benötigen sofort Hilfe und Begleitung – und nicht wenige brauchen eine stationäre Lösung, weil eine Versorgung zuhause nicht möglich ist. DaSein e.V. plant daher die Gründung eines neuen stationären Hospizes in München, als “letztes, echtes Zuhause”.

Die Suche nach einem geeigneten Grundstück läuft bereits auf Hochtouren. Dies ist natürlich eine enorme Herausforderung im angespannten Münchner Immobilienmarkt. Aus dem realen Projekt entstand die Idee eines Modell-Wettbewerbs durchgeführt mit Architekturstudierenden der TU Münchnen im vergangenen Wintersemester. Die Aufgabe: Architektonische Entwürfe für ein stationäres Hospiz mitten in München zu entwickeln.

Architekturwettbewerb Hospizdienst Dasein MŸnchen,

Der besondere Reiz der Aufgabe bestand darin, mittels baulicher Ideeen einen Impuls in unsere Gesellschaft zu setzen, welche die Tatsache des Todes meist verdrängt. Die entstandene Auseinandersetzung der Studierenden mit den Hintergründen der gestellten Aufgabe sowie die Ergebnisse dieses Prozesses waren mehr als beeindruckend.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel von Ulrich Meyer in der aktuellen Ausgabe des Bundes-Hospiz-Anzeigers: